HEP HEP Hurra – Abschlussprüfung wird zum inklusiven Frühlingsfest

Gemeinsam statt einsam: Ein Prüfungsprojekt, das Chemnitz zusammengebracht hat 🎉

Habt ihr schon mal eine Abschlussprüfung gefeiert?
Nicht einfach bestanden. Wirklich gefeiert?

Genau das passierte jetzt bei uns in der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger, und zwar mitten in Chemnitz, mit Bollerwagen, Seifenblasen, Frühlingssonne, Musik, Fachgespräch auf einem Holzstapel und ganz viel Gemeinschaft.

Was ursprünglich als kleiner „Männertagsumzug für alle“ mit rund zwölf Teilnehmenden der STW „Am Karbel“ der Heim gGmbH geplant war, entwickelte sich im Laufe der Projektarbeit unseres Prüflings Frank zu einer echten inklusiven Gemeinschaftsveranstaltung.

Mit viel Engagement organisierte er Unterstützer, gewann Sponsoren, vernetzte Einrichtungen und mobilisierte Familie, Freunde und Wegbegleiter. Schnell wurde klar:
Das wird keine gewöhnliche Abschlussprüfung.


Inklusion nicht nur besprechen – sondern leben ♥️

Bei bestem Frühlingswetter zog die Gruppe mit geschmückten Bollerwagen durch Chemnitz bis zum Stadtteilpark am Pleißenbach. Mit dabei:

  • Bewohnerinnen und Bewohner verschiedener Einrichtungen
  • Familien und Freunde
  • Schülerinnen und Schüler
  • Lehrkräfte
  • spontane Gäste
  • und jede Menge gute Stimmung

Zwischen ABBA-Musik (kann Herr Lehnert), Seifenblasen und gemeinsamen Gesprächen entstand etwas, das weit über eine Prüfungsleistung hinausging: echte Begegnung.

Selbst das Fachgespräch fand stilecht und pragmatisch auf einem Holzstapel statt – Datenschutz inklusive. ☝🏻


Ein Projekt mit Wirkung

Besonders bewegend war das Feedback eines völlig unbeteiligten Besuchers, der spontan mit seiner Familie geblieben war:

„Es ist so wichtig, die Leute zusammenzubringen, gerade jetzt, wo alles so schwierig geworden ist.“

Genau darum geht es in der Heilerziehungspflege:
Menschen verbinden. Teilhabe ermöglichen. Gemeinschaft schaffen.

Und genau das hat Frank mit seinem Projekt eindrucksvoll gezeigt.


Herzlichen Glückwunsch, Frank! 👏

Wir gratulieren unserem Absolventen von Herzen zu dieser besonderen Leistung nach vier Jahren Ausbildung und bedanken uns bei allen, die diesen Tag möglich gemacht haben.

Unser Dank gilt insbesondere:

  • der Heim gGmbH „Am Karbel“
  • der Wohnstätte Altendorf
  • der AWG der Lebenshilfe Talstraße
  • dem Wichernhaus Waldkirchen
  • den Sponsoren und Unterstützern
  • allen beteiligten Schülerinnen und Schülern
  • den Lehrkräften
  • sowie allen spontanen Mitfeiernden

Und natürlich der Familie unseres Prüflings – inklusive Zwillingsbruder, der zeitweise für Verwirrung an allen Fronten sorgte. 😉


HEP HEP Hurra! 🎈

Solche Momente zeigen, was soziale Berufe ausmacht:
Nicht nur organisieren. Nicht nur begleiten. Sondern Menschen zusammenbringen.

Und manchmal wird daraus eben ein kleines Fest mitten in Chemnitz.